Unikat auf Leinwand, eingefasst in einem handgefertigten Holzrahmen aus der Ausstellung 2026 im Palazzo Pisani - Revidin in Venedig
Ich trete ein in einen namenlosen Raum. Farben fließen wie Erinnerungen, Gedanken lösen sich im Licht auf. Ein Blick erscheint – still, ohne Urteil. Er erinnert nicht daran, wer ich bin, sondern daran, dass ich bin. Zwischen Werden und Vergehen entsteht ein Moment, in dem das Ich zurücktritt und Bewusstsein atmet. Ein Auge tritt aus dem Fluss hervor – wachsam, ruhig. Es stellt eine leise Frage: Wer sieht, wenn das Ich still wird? Vielleicht beginnt genau dort ein Raum, in dem sich Identität löst – und etwas Tieferes erinnert.